winsener kulturtage 2001
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Sonntag, 17. 06. 2001, 16.00 Uhr (Altes Forsthaus Borstel)

Die Kinderkompositionsklasse von L'ART POUR L'ART
Befaßt sich in diesem Jahr mit Fragen wie "Was hat ein Grashalm im Wind mit Musik zu tun." Es soll darum gehen, die Übergänge zwischen Erscheinungen im Haus oder in der Natur und der Musik zu untersuchen: Die grundsätzliche Frage, was ist noch und was ist schon Musik steht dabei im Mittelpunkt. Dies soll auch Einfluß auf die Präsentation der Musik haben; deshalb wird das Abschlusskonzert im Rahmen der Winsener Kulturtage nicht nur im Alten Forsthaus Habichtshorst stattfinden, sondern auch auf dem parkartigen Gelände um das Haus herum.
Annabell Bäsecke *1992, Deike Beecken *1989, Merlin Berten *1990, Christine Ernst *1990, Matthias Ernst*1988, Stephan Köhling *1992, Thomas Köhling *1987, Henry Nording *1988, Jule Schenk *1990, Barbara Stephenson *1990.

Freitag, 22. 06. 2001, 20.00 Uhr (St'.Gerorg Kapelle)

Ulf Mummert *1959 (Gitarre)
Mummert studierte bei Eike Funck und Wulfin Lieske an der Hamburger Hochschule Musik. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen und internationalen Gitarrenwettbewerben teil. Zusammenarbeit mit: Symphonieorchester, Philharmonisches Staatsorchester, Hamburger Symphoniker, Lübecker Opernorchester und Hamburger Staatsoper. Er konzertiert u.a. mit den Solowerken Bachs wie auch mit Programmen ausschließlich "Neuer Musik." Neben solistischen Aktivitäten konzertiert er in den verschiedensten Kammermusikbesetzungen. Langjährige Zusammenarbeit mit Gitarrenduopartner Reiner Schelski, mit dem er auch Rundfunk- und Fernsehaufnahmen machte. Mitwirkung bei Rundfunk- und CD-Produktionen im NDR, verschiedenen Ensembles für zeitgenössische Musik, u.a. mit dem international renommierten Ensembles L'ART POUR L'ART.
Tomma Wessel *1966 (Blockflöten)
Musikstudium an den Hochschulen Lübeck, Gent und Brüssel, Meisterkurse u.a. bei Frédéric De Roos, Gerd Lünenbürger, Pedro Memelsdorff und Van Steenhoven. Zahlreiche Uraufführungen. Sie musiziert zusammen mit Orchestern und Ensembles, wie z.B. Ex Temporere, Musica Antiqua Köln, Champ d'Action, Collegium Instrumentale Brugensis, Het Vlaams Symfonieorkest, dem Orkest van de Munt. Regelmäßig Kammermusik-Konzerte, z.B. mit dem Cembalisten Ewald Demeyere und Guy Penson. Sie ist Mitglied des Blockflötenquartetts APSARA und macht viele Radio- und CD-Aufnahmen. Tomma Wessel ist Dozentin für zeitgenössische Blockflötenmusik am Conservatoire Royal de Bruxelles und für Blockflöten- und Kammermusik am Musikconservatorium in Brügge

Sonntag, 24.06., 2001, 20.00 Uhr (Altes Forsthaus)

Lesung und Diskussion
Prof. Dr. Carl Vogel
liest aus seinem Buch:
Lebenslang — Geständnisse eines Extremsammlers

Der eigentliche Partner der Künstler ist der Sammler. Der bloße Betrachter ist vielleicht die vom Künstler gemeinte Person, ist aber so etwas wie ein Endverbraucher, ein „Konsument", und auch als Konsument sind die Sammler vielleicht die interessanteren, denn Kunstsammler, die nicht wirklich die Kunst meinen, gibt es nicht. Davon, daß die größte existierende Janssen-Sammlung gerade jetzt nach Oldenburg gegan-gen ist, haben die Zeitungen berichtet.
Das Sammler-Buch „Lebenslang- Geständnisse eines Extremsammlers" ist unterhaltsam und lehrreich, vor allem: für Sammler nützlich.
Sicher wird es den Kunstsammler und den -freund interessieren, mit dem ehemaligen Präsidenten der renommierten Hamburger Kunsthochschule, der wahrscheinlich Hamburgs bekanntester Sammler ist, zu diskutieren. Carl Vogel tut das ausgesprochen gern, und langweilig ist das bisher nie gewesen
Das Ergebnis des Sammlerfleißes des Ehepaares Vogel ist in der Form der großen Ausstellung in den Deichtorhallen bestimmt noch vielen in Erinnerung.

Donnerstag, 28.06., 2001 (Altes Forsthaus Borstel)

Kunst ist die Fortsetzung des Krieges mit den gleichen Mitteln...
...und dauert acht Minuten.
Von und mit Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Yoshiko Waki ("1965, Fukuoka/Japan) ist Tänzerin und Choreographin, zur Zeit an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin bei Johann Kresnik. City-Contemporary-Dance-Company Hongkong, Solotänzerin an den Städtischen Bühnen u.a.: Münster, Stadttheater Gießen, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin. Todeszelle Darmstadt, Staatstheater Darmstadt, 1997. Technoquila, Mexiko, 1997. Untertanhäuser, Staatstheater Darmstadt, 1998. Freudentaumel, Berlin, 1999. Sumo-Girls, Tokyo, 1999. Männersache Muuh, Berlin, 2000. Slade-Nite-Show, Berlin, 2001.

Rolf Baumgart (*1965, Zembla/Utauen) Autor (Komposition und Text) von Opern, Tanz, Theater, Performances. Auswahl: Der Taubstumme (u.a. Sächsische Staatsoper Dresden), Künstliche Dummheit II, Geteilte Stadt - Doppelte Freude, Angeklagt von Kain Karawahn, Glück (u.a. jeweils Berlin). Festivalteilnahmen: documenta, steirischer herbst, Videokunstpreis SWF, Cleveland Performing Arts, Ruhrfestspiele, Anti-Expo; zuletzt FIRESELFMUSICIANIZED - Tribute to Jimi Hendrix in Seattle.

Sven-Âke Johansson (Komponist und Musiker)
*1943 in Mariestad, lebt seit 1968 in Berlin. Er war stilbildend innerhalb des freien europäischen Improvisationsjazz. Zusammen mit Alexander von Schlippenbach, Peter Kowald und Peter Brötzmann entwickelte er in den 60er Jahren eine europäische Version des Freejazz. Am bekanntesten ist er als virtuoser Schlagzeuger, er tritt auch als Sänger mit frei improvisierten Stücken auf. In den letzten Jahren hat Sven-Âke Johansson an mehreren Ausstellungen teilgenommen, bei denen er mit seiner provokativen Performance-Kunst ein neues Publikum gefunden hat.

Freitag, 29.06., 2001 (Katholische Kirche)

Sakral Modular
Kompositionen von Reinhard Gräler
und Hans Schüttler
Reinhard Gräler ist seit 1997 Organist in Winsen. Er ist Preisträger zahlreicher Orgelwettbewerbe
.
Hans Schüttler (Komponist, Spezialist für elektroakustische Musik). Schüttler ist Komponist und Spezialist für elektroakustische Musik. Seine internationale Konzerttätigkeit wurde u.a. vom Goetheinstitut und dem Deutschen Musikrat gefördert. Kompositionen von Reinhard Gräler (Kirchenorgel) und Hans Schüttler (Analoge Klangbausteine, Plattenspieler) Sakral Modular LUFT ist das Medium der Orgel. Sie erzeugt ihre Klänge durch einströmende Luft. Die Kirchenorgel ist das älteste Modulsystem der Menschheitsgeschichte, da die Klänge direkt über Registereinstellungen gesteuert werden. ELEKTRONIK ist das Medium der analogen Klangbausteine. Die Klänge werden beim elektronischen Modulsystem durch externe Schaltkreise erzeugt, so z.B. durch Ringmodulatoren und Sample And Hold Spannungen. Zwei Medien, Luft und Elektronik treffen aufeinander: Die Kirchenorgel nähert sich den elektronischen Klängen durch bestimmte Registereinstellungen an. Schallplatten werden aufgelegt und die Drehgeschwindigkeit des Plattentellers stufenlos per Fußpedal gesteuert. Aus dem Verhältnis und der Verknüpfung der beiden Medien Luft und Elektronik entstehen neue Assoziationen und Wahrnehmungsfelder. Es entsteht eine neue Form der Geistigkeit und des Erlebens.

Samstag, 30. 06. 2001, 20.00 Uhr (Altes Forsthaus Borstel)

Yoko Tawada (Autorin) * 1960 in Tokyo (Japan)
Mit 12 versuchte sie sich in einem ersten Roman, den sie fotokopiert verteilte. In Japan studierte sie Literaturwissenschaft (Schwerpunkt russische Literatur). 1979 kam Yoko Tawada zum ersten Mal mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Deutschland. Seit 1982 wohnt sie in Hamburg und studierte dort Literaturwissenschaften. Erste literarische Veröffentlichungen 1986 im "Japanischen Lesebuch".Erste Buchveröffentlichung in Deutschland 1987, in Japan 1992. Sie schreibt in deutscher und japanischer Sprache. Literaturpreise: 1990 Förderpreis für Literatur der Stadt Hamburg, 1991 ( für die japanische Originalfassung der Erzählung "Fersenlos") "Gunzo- Shinjin-Bungaku-Sho"- 1993 (für die japanische Originalfassung von Hundebräutigam") "Akutagawa-Sho". Der Preis "Akutagawa-Sho" ist der angesehenste japanische Literaturpreis. 1994 Lessingförderpreis der Stadt Hamburg. 1996 Chamissopreis, 1998 Tübinger-Poetik-Dozentur.
Danach, ca. 21.00 Uhr
Künstler und Publikum treffen sich, wie in jedem Jahr, zu Gesprächen, Büfett und Musik, um die Kulturtage in einer entspannten Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Alle Teilnehmer der "Kulturtage" sind zur Abschlussfeier kostenfrei eingeladen!

Dauer der Ausstellungen: 16.6. - 30.6. 2001
Öffnungszeiten:
St’Georg Kapelle, Altes Forsthaus Borstel und Rathaus Winsen:
Do., Sa., und So., 15.00 - 18.00 Uhr.
Zusätzlich: Rathaus Winsen Sa., 10.00 -12.00 Uhr und zu den allgemeinen Öffnungszeiten.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Fragen und Anregungen unter:
Kunstasyl, Wolfgang Kahle, Am Halloh 15,
21423 Winsen (Luhe)
Tel.:0 41 71 / 7 23 02, Fax: 0 41 71 / 88 03 24
Vertiefende Informationen zu den Veranstaltungen unter: http://www.wokahle.de

Änderungen vorbehalten!

20,--DM
Ermäßigt
10,-- DMl

20,--DM
Ermäßigt
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20,--DM
Ermäßigt
10,-- DMl

ca.21.15 Uhr

20,--DM
Ermäßigt
10,-- DMl

20,--DM
inkl. Büfett

Hiermit bedanken wir uns bei allen, die uns mit persönlichem Engagement, Rat, Tat und Spenden unterstützt haben. Wer die „Winsener Kulturtage” finanziell fördern möchte:
KSK Harburg: (BLZ 207 500 00) Kto.-Nr.: 728 65 11
Spendenbescheinigungen möglich.
Schüler, Studenten, Arbeitslose bezahlen nur den halben Preis!
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