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Mike Hentz,
(Flachware) aus der Sammlung Prof. Dr. Carl Vogel
*1954 in
New Yersey, USA
Lebt und arbeitet in Moskau, Frankfurt/Hamburg
Mitbegründer der Musikperformances-Gruppen PADLT NOIDLT und MINUS
DELTAt Mitbegrün-der von FRIGO und RADIO BELLEVUE, Lyon
1982-84 THE PROJEKT Transport eines 5,5 Tonnen Steins mit der
Gruppe MINUS DELTAt bis nach Nepal. Mitbegründer des EUROPEAN MEDIA
ART NETWORK. Herausgeber von INFERMENTAL. Performance DEATH OPERA in
Linz/Berlin. Mitbegründer von PONTON (New Media und Tvlab). Teilahme
an DOCUMENTA 7
(Minus Delta t/Documenta Radio/Ponton bus/Culture Police)
1989 Lehrer und Professor an der HfbK Hamburg. Mitbegründer
von EUROPEAN MEDIA ART LAB, Lab für VAN GOGH TV und PONTON.
1990 Mitbegründer von UNIVERSITY TV network MACROLAND Zürich.
1991 MACROLAND Hamburg
1992 Teilnahme an der DOCUMENTA 8 mit VAN GOGH TV / PIAZZA VIRTUALE
Entwicklung von Prototypen von MULTIFUNCTIONAL SPACES
1993 Beginn des ODYSSEE-PROJECTS (Osnabrück)
1995 Kunstschiff-Projekt DAS TREUJANISCHE SCHIFF, Hamburg Performance-Projekt:
RO MA MA CHINE, Villa Lupi Hamburg / Kiel
1996 GARAGE TV (Internet-TV-Projekt)Ausstel-lung: BAHOMAS, Kunstverein
Cuxhaven BIPS - Work in Progress, Villa Lupi
1997 MACROLAND Semperdepot, Wien RO MA MA CHINE, Villa Lupi Hamburg
Sándór Dóró (Installation)
*1950 in Hajduböszörmény (Ungarn) lebt und arbeitet
in Dresden, bis 1984 Studium an der Hochschule für bildende Künste
in Dresden, Fachbereich Malerei und Graphik. Seit 1988 intensive Beschäftigung
mit Rauminstallationen. Zahlreiche Ausstellungen unter anderem in Berlin,
Dresden, Köln, Budapest. Gruppenausstellungen in Dresden, Leningrad,
Sofia, Brüssel, Arnsberg, Hamburg und Florenz. Performances unter
anderem 1999 im Leonardi-Museum Dresden. "Der Richter richtet im
Freistil."
Jörg Seifert
(RHYTHMEN Collagen und Mischtechniken)
*1968 weder plötzlich noch unerwartet GEBOREN
getragen, geschoben, gewickelt, gestillt,
Milch, Möhrensaft, Masern, rechnen,
schreiben, lesen "lügen, rauchen, hoffen"
trinkt, isst, ist
Bruno Göbels Vater
Schuhgröße 43
Kahle, Kaul
(Malerei, Musik)
Kaul und Kahle
trafen sich 2 Mal um in gemeinsamer Arbeitsatmosphäre zu malen
und Musik zu machen. Ihrer Meinung nach ist das die einzig sinnfällige
Möglichkeit diese beiden Genres zu verbinden. Es geht also
mehr darum die Energien von Farben, Bewegungen und Aktionen, Klangfarben,
Geschwindigkeiten und melodischen Gestalten miteinander zu verbinden
oder möglicherweise komplementär gegeneinander zu setzen,
als eine direkte Umsetzung von Punkt und Strich in Musik oder Melodie
in Farbtöne. Bild und Musik können dann auch unabhängig
voneinander gesehen oder gehört werden, sind aber in gemeinsamer
Arbeitsatmosphäre entstanden und haben sich daher gegenseitig
beeinflußt .
Wolfgang Kahle,
*1954 Oldershausen
Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Winsen. Ausstellungen
im In- und Ausland. Arbeiten im Besitz von Museen und Sammlungen. Gründungsmitglied
der Gruppe "Kunstasyl" und Mitinitiator der Winsener
Kulturtage
Matthias
Kaul *1949
zunächst Rock- und Jazzschlagzeuger, dann Studium, Solistenexamen,
zahlreiche Stipendien, Reisen nach Afrika zum Studium der Samburu und
Maasai, Gründungsmitglied des Ensembles L'Art pour L'Art, Zusammenarbeit
mit Musikern und Komponisten wie John Zorn, David Moss, Carla Bley,
Malcolm Goldstein, Mauricio Kagel, Hans Werner Henze, Vinko Globokar,
HansJoachim Hespos. U.a.: Tourneen in ganz Europa, Nord- und Südamerika,
Afrika, Japan, Korea, Taiwan. Mitwirkung bei vielen CD-Produktionen.
Neben Solo-und Ensemblekompositionen zahlreiche Film- und Theatermusiken
sowie Hörspiele und Klanginstallationen.
Malklasse,
Wolfgang Kahle (Schriftzeichen?)
Was hat Malerei mit Schrift zu tun: Der natürliche Umgang mit Schrift.
Ausdrucksmöglichkeiten, Formulierung, Ursprung.
Elisabeth Domann *1987, Nina Fahr * 1980, Dennis Gerdau
* 1987, Tanja Klörs *1984, Rieke Schäfer * 1984,
Tina Werner *1988, Nils Westphal *1989.
Wolfgang
Broy (Malerei)
*1960, Ausbildung
an der Musikhochschule Hamburg, Studium der Philosophie (Universität
Hamburg), arbeitet in seiner Performance an der synchronen Verbindung
der verschiedenen Kunstarten. So arbeitet er mit einer Klangstaffelei,
Musikinstrumenten und Sprache. In diesem Jahr stellt er die dabei entstandenen
Bilder aus.
Freitag, 15.6.,
St. Georg Kapelle
Eröffnung aller
Ausstellungen
Mike Hentz AWO
Sándór Dóró Forsthaus Borstel
Jörg Seifert Kapelle
Kahle, Kaul Forsthaus Borstel
Malklasse Rathaus
Wolfgang Broy Marstall
Einführende Worte: Wolfgang Broy
Es spricht: Prof. Dr. Carl Vogel
Es spielt: Peter Brötzmann
Matthias Kaul (siehe oben)
Freitag
15. 06. 2001, 20.00 Uhr (St. Georg Kapelle)
Peter Brötzmann (Komponist und Musiker) * 1941 in Remscheid
Komponist und Musiker Er studierte Malerei an der Wuppertaler Kunstakademie,
entschied sich für die Musik. Autodidaktisch lernte er Klarinette,
wechselte zum Saxophon, schließlich zum Bebop. Mitte der 60er
Jahre, zusammen mit Peter Kowald, Sven-Âke Johannsson und Alexander
von Schlippenbach spielte er europäische Versionen des Freejazz.
Diese Kombination und das Schoof / Schlippenbach Quintett waren der
Ursprung des Globe Unity
Orchesters. Immer charakterisiert als Spieler mit viel Energie, Durchsetzungsvermögen,
Nachdruck und Tatkraft, konnten seine Auftritte mit Ronald Shannon Jackson,
Sonny Sharock, Bill Laswell oder seine Performance mit seinem Sohn Casper
beeindrucken. Seine Tourneen führen ihn häufig in die USA
und nach Japan.
Samstag, 16. 06.
2001, 20.00 Uhr (Forsthaus Borstel)
Jaap Blonk
(Lautpoesie, Stimmperformance)
*1953 in Wörden (Holland) Jaap Blonk ist ein eigenwilliger Autodidakt,
Musiker, Klangpoet und Vocal-Performer. Seine unvollendeten Studien
der Physik, der Mathematik und der Musikwissenschaft verstärkten
seinen Hang zum Dadaismus ebenso wie diverse pannenhafte Tätigkeiten
in Büros und anderen geradlinigen Systemen. Durch den Vortrag von
Gedichten (Artaud, Lucebert, Schwitters etc.) entdeckte er Direktheit
und Beweglichkeit des stimmlichen Ausdrucks, kraftvolle Bühnenpräsenz,
gepaart mit Improvisationen von nahezu kindlichem Freiheitsdrang stehen
für ein spannendes Konzerterlebnis.
Samstag, 16. 06.2001,
ca. 21.30 Uhr (Forsthaus Borstel)
Unplugged Soundinstallation
Kaul, Kahle (sihe oben)
Jens
Hotzel,
*1964 Mannheim/Neckerau
Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Winsen.
Verschiedene längere Studienreisen in die Türkei und den Nahen
Osten.
Klassische Tischlerausbildung. Studienaufenthalt in Asien und Australien
(u.a. Bidhauerseminar in Süd-Indien).
Architekturstudium, geprägt durch künstlerische Projekte mit
Studenten der Hochschule für bildende Künste.
"Der Mensch ist keine klare Einheit, er ist Vielheit und das läßt
ihn zur Ganzheit werden."
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